Stammtauben

Die Basis

Hier muss man die Tauben der Gebrüder Herbots nennen, die zum Teil als Originale in den 90er Jahren eingeführt wurden. Hier ist insbesondere die Linie des legendären „Ieverigen" zu erwähnen. Bester Vertreter dieser Linie ist der DV 03577-91-889, der getrost als Stammvater bezeichnet werden kann. Momentan züchten noch einige Kinder and Enkelkinder des 889 auf dem Zuchtschlag. Weitere Tauben mit Herbots-Ursprung kamen später auch von verschiedenen Züchtern.

 

Hier ist u.a. die ehemalige Zuchtstation Sarona zu nennen (hier wurden überwiegend Tauben der Schellens-Linie erworben). Aus dieser Quelle stammten beispielsweise der DV 02574-96-2952 und der DV 02574-01-2352, die beide Tauben mit zweistelliger Preiszahl und ordentlicher As-Punktzahl hervorbrachten. In 2006 flogen beispielsweise 5 Söhne des 2352 insgesamt 57 Preise. 

       

Einen enormen Leistungsschub brachten Tauben, die man vom Züchter Dr. Detlef Langheim aus Reken erhielt. Herausragend ist hier die Täubin DV 02179-97-233. Sie ist Mutter einer ganzen Reihe hervorragender Reisevögel. Die Söhne DV 03577-99-512 und DV 03577-02-316 flogen in den Jahren 2004-2006 insgesamt 73 Preise. Der 316 wird in dieser Zeit zweimal bester Vogel der RV. Der DV 03577-04-1210, ein weiterer Sohn der 233 und des 889, fliegt u.a. in fünf Jahren 55 Preise. Der DV 03577-03-175, ein Sohn der 233 und gleichzeitig ein Enkel des 889, fliegt 39 Preise in 4 Jahren. Die 233 kann somit getrost als Stammtäubin bezeichnet werden. Auf dem Zuchtschlag sorgen mittlerweile bereits Söhne, Töchter und Enkel für Nachwuchs. Die Linie der 233 harmoniert hervorragend mit der Linie des 889.

Neben der besagten 233 wurden im Jahr 2000 bei Dr. Detlef Langheim einige Eier seiner Witwer geholt. Tauben, die in erster Linie Van Cauter-Plas-Ursprung haben, aber auch die alte "Langheim-Sorte" (30er-Linie) vetreten. Aus diesen Eiern stammen z. B. der DV 03577-00-679, der 2002 bester Vogel der RV und 2. As-Vogel im 9. Bezirk wurde, sowie der DV 03577-00-681. Beide waren sehr erfolgreiche Reisetauben und sind noch besserere Vererber geworden. Gemeinsam mit der DV 03577-00-676 (orig. Detlef Langheim) bildete der 679 ein super Zuchtpaar.

679  x 676 - Ein Zuchtpaar der Extraklasse

Hiervon profitierten auch andere Schläge und die Nachzucht etablierte sich dort u.a. in der Spitze des Regionalverbandes. Noch immer fliegen die Söhne dieses Paares erfolgreich. Ein Sohn des 679 war schlagbester Vogel auf den Regionalverbandsflügen 2006 und maßgeblich an der 2. internen Regionalverbandsmeisterschaft beteiligt. Darüber hinaus brachte das Paar 679 x 676

DV 03577-08-280 (V): Sohn aus dem Stammpaar 679 x 676. Er fliegt insgesamt 61 Preise und 2013 noch 13/12 und Miterringer aller Meisterschaften 2013.

DV 03577-10-339 (V): Sohn aus dem Stammpaar 679 x 676. Er fliegt 2013 13/11, war schlagbester und gehörte demzufolge auch zur Meistermannschaft.

DV 03577-10-253 (V): Sohn aus dem Stammpaar 679 x 676. Er fliegt 2013 13/10. Er flog bereits zwei erste Konkurse, davon einen 2012 auf dem Endflug ab Wels (596 Km), was zugleich den 3. National bedeutete gegen 19.653 Tauben.

Ein weiterer Sohn aus dem Paar 679 x 676, der DV 03577-11-139, erringt 2013 übrigens mit seinen 8 Preisen 658 As-Punkte. Auch die Täubin DV 03577-11-170, die jung 10 Preise fliegt, 3. beste Jungtaube der RV wird und wesentlich an der 1. Regionalverbands-Jungtaubenmeisterschaft 2011 beteiligt war, ist eine Tochter des Paares 679 x 676.

Die Suche nach den Passern

Die Linien des 889 sowie der Langheim-Tauben wurden in den letzten Jahren immer wieder ergänzt durch einzelne Neuerwerbungen.

Hertel   

Enorme Geschwindigkeit brauchten die Van-Dyck-Tauben über Willi Hertel (aber auch direkt von Dirk van Dyck) in den Bestand. So z. B. der DV 3803-09-296 (Enkel Bourges, Enkel Klamper), der DV 03803-09-300 (Enkel Rambo) und die DV 03803-09-290/291 (Enkelinnen Kanibaal). Kinder dieser Tauben sind beteiligt an der 1. Jungtauben-Regionalverbandsmeisterschaft 2011. Der 142, ein Urenkel des Kanibaal, flog schon einige sehr frühe Preise gg. enorme Taubenzahlen. Die Mutter des 697 ist die 290 von Willi Hertel und wurde von ihm aus einer Tochter des „Kannibaal“ von Dirk van Dyck, gepaart an einen Leysen-Vogel gezüchtet. Der DV 03577-12-697 flog als Jungtaube 7 Preise, bevor als Jähriger dann richtig „Gas“ gab und  bei 13 Einsätzen 10 Preise flog, darunter u.a. den 1., 2., 2. Konkurs in der Jährigenliste. Damit wurde er 1. As-Vogel der RV sowie 3. bester Jähriger im Regionalverband.

In den letzten Jahren haben sich auch Janssen-Tauben über Rolf Huchthausen hervorgetan. Aus einem Janssen-Vogel von Rolf Huchthausen fielen mit dem Nestpaar 806 und 807 bereits zwei echte Topper.